K. Woyke Pereira

Realität ist nur der Anfang

Meine Malerei beginnt oft mit einem Gesicht, einer Haltung, einem Ausdruck oder einem flüchtigen Gedanken. Doch es geht mir nicht darum, Wirklichkeit einfach abzubilden. Mich interessiert das, was hinter dem Sichtbaren liegt.

Meine Figuren haben Ecken und Kanten. Sie dürfen eigenwillig, verletzlich, stolz oder widersprüchlich sein. Oft entwickeln sie während des Malens eine ganz eigene Persönlichkeit.

Auch menschenleere Straßen und Häuser faszinieren mich. Im Zusammenspiel von Licht, Schatten und klaren Formen entstehen stille Orte mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Orte, die vertraut wirken und dennoch Raum für Gedanken und Geschichten lassen.

So entstehen Bilder, die nicht alles erklären und auch nicht alles erklären müssen. Bilder, die Raum lassen für eigene Gedanken, Gefühle und Geschichten.

In meinen Werkserien begegnen sich unterschiedliche Themen und Ausdrucksformen. Was sie verbindet, ist meine Neugier auf das Leben, auf Menschen und auf das, was sich nicht immer in Worte fassen lässt.

Stille Präsenz

Zwischen den Häusern

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